Titelbild Stadtkapelle Bad Reichenhall Juni 2015
Titelbild Stadtkapelle Bad Reichenhall Juni 2015

Berichte aus dem laufenden Jahr

Jahreskonzert im Kurgastzentrum am 10. November 2018

Bericht aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 13.11.2018.

Vielen Dank an den Redaktuer Werner Bauregger.

Musikerausflug in die Südsteiermark von 08.-10. Juni 2018

Weißwurst trifft Sauvignon - Unter diesem Motto stand der Musikerausflug in die Südsteiermark der Stadtkapelle Bad Reichenhall

 

Die Mitglieder der Stadtkapelle und einige Angehörige und Freunde machten sich auf den Weg, die Südsteiermark zu erkunden. Die malerische Region, typische kulinarische Schmankerl und ein Gemeinschaftskonzert mit zwei österreichischen Musikkapellen bildeten ein abwechslungsreiches Reiseprogramm, welches der Organisator Stefan Henneberger und der Reichenhaller „Exilsteirer“ Gerhard Pötsch zusammengestellt hatten.

 

Bei strahlendem Sonnenschein packte die Gruppe mit über vierzig Teilnehmern in Bad Reichenhall ihre Instrumente in den Reisebus mit dem Ziel Leutschach, der größten Weinbaugemeinde der Südsteiermark. Eine Herausforderung für den Busfahrer stellte die malerische Lage des Hotels auf einem Bergrücken dar. Aufgrund einer kurz zuvor abgegangenen Mure musste der Reisebus den Zielort auf einer schmalen Umleitungsstraße passieren. Zur Begrüßung wurden im Moserhof steirische Spezialitäten serviert und der Abend klang gemütlich aus.

 

Am Samstag führte die Fahrt auf der südsteirischen Panoramaweinstraße zu einem Sektempfang beim Tourismusobmann der Region am sogenannten Grenztisch. Dieser besondere Ort, ein von Sitzplätzen umringter steinerner Tisch, durch den die österreichisch-slowenische Grenze führt, soll der kulturellen Verständigung der beiden Völker dienen – in diesem Fall auch dem Austausch mit den oberbayerischen Besuchern.

 

Auf der Weiterfahrt deuteten schon die sattgrünen Kürbisfelder auf den nächsten Halt hin: die Kernölmühle Hartlieb. Sowohl das Museum als auch die modernen Maschinen zur Herstellung des „schwarzen Goldes“ der Steiermark wurden besichtigt. Die Landschaft, geprägt von den Weinbergen soweit das Auge reicht, wird auch „die sterische Toskana“ genannt. So wartete die nächste Station, das Weingut Pichler Schober, zur Kellerführung, Weinprobe und reichhaltigen Jausenbrettln ein. Reiseleiter Volkmar Pötsch erklärte, neben vielen interessanten Details über seine Heimatregion, auch, dass dieser Betrieb ein traditioneller Buschenschank ist, in dem nur Produkte aus eigener Herstellung angeboten werden dürfen. Dass es daher kein Bier zum Mittagessen gab, konnte bei den vielen Köstlichkeiten aber leicht verkraftet werden.

Viel Spaß hatte die Musikerfamilie, vom Kleinkind bis zu den Senioren, am Nachmittag im Motorikpark am Badesee in Gamlitz. Zurück im Hotel wurde der laue Sommerabend mit Grillen und einer Erfrischung im Hotelpool verbracht.

 

Ganz im Zeichen der Musik stand der Sonntag: das Bläserquartett der Stadtkapelle umrahmte den Sonntagsgottesdienst in der Kirche St Nikolaus in Leutschach. Anschließend gab es auf dem Kirchplatz einen musikalischen Frühschoppen mit den Musikkapellen Leutschach und Gamlitz, unter dem Titel „Weißwurst trifft Sauvignon“. Willkommen geheißen wurden die Gäste von den Bürgermeistern der beiden Gemeinden, den Kapellmeistern und dem Ehrenvorsitzenden des steirischen Blasmusikverbandes. Als Dank für die großzügige Aufnahme und die Organisation des Musikfestes wurden Geschenkkörbe mit Reichenhaller Spezialitäten an die Gastgeber überreicht. Die bayerischen Gäste steuerten auch das Fassbier bei, großzügig bereitgestellt von der Teisendorfer Brauerei Wieninger. Dass auch die Steirer schmackhafte Weißwürste produzieren können, muss neidlos anerkannt werden. Typisch für das Rebenland ist aber die Weißweinsorte Sauvignon, der getreu dem Motto ebenfalls verkostet wurde.

Nach einer herzlichen Einladung an die steirischen Gastgeber zum Gegenbesuch in der Alpenstadt traten die Musiker die Heimreise an.

12.05.2018, Musikalischer Frühlingsnachmittag auf der Burgruine Karlstein

Open-Air Konzert mit der Stadtkapelle Bad Reichenhall und den Bischofswieser Alphornbläsern

Neben dem für die Stadtkapelle im Juli bevorstehenden Auftritt beim Open Air „Thumsee brennt“ der Reichenhaller Philharmoniker, war auch die im Sommer gegen Abend herrschende Gewitterneigung ein Grund, das Open Air Konzert auf der Burgruine heuer auf einen Nachmittag im Mai vorzuverlegen. Doch genau für den Frühlingsnachmittag des Konzerts präsentierte sich das Wetter nun auch sehr unsicher. Trotzdem kamen zahlreiche Besucher mit dem Shuttlebus nach Karlstein und nahmen den stufigen Fußweg zur Ruine in Kauf. Belohnt wurden Musiker und Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Konzert und Wetterglück.

Ein Highlight im Konzertkalender der Stadtkapelle Bad Reichenhall ist es jedes Jahr, das Open Air Konzert auf der Burgruine Karlstein. Und auch logistisch ist die Freiluftveranstaltung in den alten Burgmauern immer wieder eine große Herausforderung für die Musiker und die zahlreich geforderten Lastenträger und Helfer. Als besondere Gäste umrahmten heuer die Bischofswieser Alphornbläser die Veranstaltung. Zur Begrüßung der Besucher schallten die beeindruckenden Instrumente bis vor die Burgtore ins Tal hinab. Den Auftakt zum Konzert gab dann Dirigent Christian Aleksic mit der jungen Stadtkapelle. 20 Kinder und Jugendliche stellten auch bei diesem Auftritt wieder große Lernfortschritte und ihre Freude am gemeinsamen Musizieren unter Beweis.

Anschließend betraten die erwachsenen Musiker unter der Leitung von Albert Galimzanov die - eigentlich nicht vorhandene - Bühne und präsentierten wieder einige, eigens für dieses Konzert neu ins Repertoire aufgenommene Stücke. Der Titel des Walzers „Mein Heimattal“ von Hans Schneider passte ganz besonders zur Aussicht auf den Talkessel der Alpenstadt. In dem Potpourri „Österreichische Marschperlen“ erklangen viele bekannte Melodien. Auszüge aus der „Reichenhaller Quadrille“ von Carl Hünn boten bereits einen Vorgeschmack auf das Gemeinschaftskonzert mit den Philharmonikern. Für den zweiten Teil des Konzerts war die Ouvertüre „Start mit Schwung“ von Eugen Fülling das Motto. Bei anhaltendem Sonnenschein und dem dreisätzigen Werk „Mediterranean Dances“ konnten sich die Zuhörer von spanischer Tarantella, sizilianischer und griechischer Tanzmusik in eine antike Mittelmeerlandschaft versetzen lassen.

Als Ausklang des Konzerts waren wieder traditionelle Waisen der Bischofswieser Alphornbläser zu hören. Die tiefen beruhigenden Klänge begleiteten viele Konzertbesucher auf ihrem Weg hinüber zur St. Pankraz Kirche, um an der Patroziniums-Messe teilzunehmen. Auch ein Ensemble der Stadtkapelle machte sich auf, um den Gottesdienst mit zu gestalten.

Besonders dankbar waren viele Besucher den Stadtwerken für die Bereitstellung des Shuttle-Dienstes auch nach Veranstaltungsende, konnten sie so noch trocken nach Hause gelangen. Denn gegen Abend öffnete der Himmel dann doch seine Schleusen. Besonderer Dank geht auch an die Bayerischen Staatsforsten, die diese besondere Veranstaltung wieder ermöglichten.

 

Danke an Judith, Kari und Maria für die Fotos:

 

22.04.2018, Erfolgreiche Teilnahme am Wertungsspiel in Mitterfelden

Mit rund 40 Musikern nahm die Stadtkapelle Bad Reichenhall unter der Leitung von Albert Galimzanov kürzlich am Wertungsspiel in Mitterfelden mit sehr gutem Erfolg teil. 13 Blasorchester aus dem Bezirk Chiem-Rupertigau traten in den Wertungen traditionelle Blasmusik und offene Konzertwertung an. Ausrichter war die Musikkapelle Ainring.

 

Die Reichenhaller traten in der Kategorie IV „Oberstufe offene Konzertwertung“ an. Dabei wurde das harmonische Zusammenspiel im sinfonischen Blasmusikbereich bewertet, wobei der Schwerpunkt auf Kategorien wie Dynamik, Intonation, Artikulation, Tempo und musikalische Interpretation lag. In allen Bereichen konnten die Musiker und Musikerinnen voll überzeugen. In intensiver Probenarbeit, wurden die Werke „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer und „Rock Symphonie“ von Manfred Schneider vorbereitet. Mit höchster Konzentration und zugleich Spaß am Spiel wurde der Auftritt gemeistert. Die anschließende Erleichterung, dass die disziplinierte Arbeit ihre Mühen wert war, belohnte die Musiker. Umso mehr freute sie das Prädikat „Sehr guter Erfolg“, vergeben durch den Musikbund Ober- und Niederbayern (MON).

 

Wie vielseitig das Repertoire der Blasmusiker ist, können die Zuhörer bei den nächsten Auftritten der Stadtkapelle erleben.

 

Reichenhaller Tagblatt / Ainring vom 28.04.2018
Wertungsspiel 2018 Gesamtbericht Reichen[...]
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