Berichte aus dem Jahr 2019

Jahreskonzert

Samstag, 16.11.2019, Theater im Kurgastzentrum

 

Ein besonderer Höhepunkt im Konzertkalender der Stadtkapelle ist das Jahreskonzert auf der großen Bühne im Theatersaal des Kurgastzentrums.

 

Vielen Dank an Marco Bolz-Maltan für die umfangreiche Fotostrecke:

Vielen Dank an Werner Bauregger für die Berichterstattung im Reichenhaller Tagblatt:

Festzug 525 Jahre Bürgerbräu

Sonntag, 22. September 2019

 

Fotoshooting für unser neues Gruppenbild & Festzug vom Kurgarten zum Herbstfest

Danke an Regi und Judith für die Bilder!

 

20.-24.06.2019: Blechschlacht im Biergarten – Unterfranken trifft auf Oberbayern

Ausflug der Stadtkapelle führte auch zum Aschaffenburger Volksfest

 

Der diesjährige Musikerausflug der Stadtkapelle Bad Reichenhall führte ins Herz des Spessarts und hielt über vier Tage ein spannendes Programm bereit. Zweiter Vorstand Stefan Henneberger organisierte die Busreise für gut 30 Musiker und deren Familienangehörige nach Steiger in Unterfranken.

 

Der Kontakt in diese Region entstand durch einen Jungmusiker, der derzeit seine Berufsausbildung in Bad Reichenhall absolviert. Paul Gerbers musikalische Wurzeln liegen beim Musikverein Keilberg, seit zwei Jahren ist er auch aktiv in der Stadtkapelle. In seiner Heimat betreiben dessen Eltern ein Hotel, dies war die komfortable Unterkunft für die Reisegruppe.

 

Am darauffolgenden Tag wurde vormittags ein Ausflug mit Besichtigung des Wasserschlosses Mespelbrunn unternommen. Seit dem frühen 15. Jahrhundert ist die Anlage im Besitz der Familie Echter. Die anschließende Wanderung durch die bewaldeten Hügel des Spessart führte zum Mittagessen im Forsthaus Echterspfahl. Am Nachmittag machten sich die Musiker bereit für ein Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Keilberg im Biergarten des Hotels. Unter dem Motto „Blechschlacht“ traten die beiden Kapellen abwechselnd auf und lieferten sich zwischendurch lustige Challenges, wie zum Beispiel den besseren Vortrag der Bayernhymne und des Frankenlieds auf improvisierten Schlauchtrompeten oder ein Dezibel-Wettbewerb, bei dem es nur um die Lautstärke ging. Nachdem die Blechschlacht unentschieden endete durfte die Stadtkapelle trotzdem den Preis, eine große Kanne fränkischen „Ebbelwoi“, mit nach Hause nehmen.

 

Am Samstag Morgen brach die Gruppe zur Stadtführung nach Aschaffenburg auf. Im Gepäck hatte man da bereits die Tracht und die Instrumente, um nach der Mittagspause Aufstellung zu nehmen für den Festumzug zum Aschaffenburger Volksfest. Wieder gemeinsam mit den Keilberger Kollegen führten die Reichenhaller den Zug an. Anschließend wurde im Bierzelt weiter musiziert, und die zahlreich mitgereisten Jungmusiker vergnügten sich auf dem Volksfest.

 

Beim Abschied von den fränkischen Musikerkollegen wurde ein Gegenbesuch im nächsten Jahr angedacht, sogar über den Austausch einiger Musiker wurde gewitzelt, könnten doch die Reichenhaller mit ihrem stark besetzten Holzregister ein paar Stimmen gegen das zahlreich vorhandene tiefe Blech der Gastgeber eintauschen.

 

Auf der langen Heimreise am Sonntag wurde deutlich, dass im Verein nicht nur musikalisch eine sehr harmonische Stimmung herrscht. Das lustige Miteinander vom Kleinkind bis zum Senior machte den Ausflug für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Danke an Stefan und Paul fürs Organisieren & an die Gastgeber Familie Gerber und den Musikverein Keilberg!

 

Bilder von der Anreise, Besichtigung Mespelbrunn und der Bleschlacht am Freitag:

Bilder von der Stadtführung & Festzug in Aschaffenburg am Samstag:

 

18.05.2019: Musikalischer Frühlingsnachmittag auf der Burgruine Karlstein

 

Mit einer abwechslungsreichen Mischung aus böhmisch-mährischer Blasmusik, konzertanten Werken für Blasorchester bis hin zum legendären Swing-Arrangement, bot die Stadtkapelle Bad Reichenhall dem Publikum auf der Burgruine eine breite Palette verschiedener Musikgenres. Den zweiten Teil des Programms gestalteten die Bläserklasse und die Jugendkapelle.

 

Die Wetterprognose für diesen Frühlingsnachmittag ließ schon Tage vorher auf beste Verhältnisse für ein Konzert unter freiem Himmel hoffen. Diese fanden die sehr zahlreichen Besucher, die sich aufmachten zum Shuttlebus nach Karlstein und den stufigen Fußweg zur Ruine in Kauf nahmen. Belohnt wurden Musiker und Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Konzert und Wetterglück. Logistisch ist die Freiluftveranstaltung in den alten Burgmauern immer wieder eine große Herausforderung für die Musiker und die zahlreich geforderten Lastenträger und Helfer. In seiner Begrüßung dankte Vorstand Dieter Staller auch den Bayerischen Staatsforsten, die diese besondere Veranstaltung wieder ermöglichten.

Das Konzert eröffnete die Stadtkapelle unter Leitung von Albert Galimzanov mit dem passenden Marschtitel „Opening“ von Ernst Hoffmann. Der ehemalige Dirigent der Kapelle Wolfgang Greiner komponierte die darauffolgende gemütliche Polka „Am schönen Rain“. Nach diesem lockeren Einstieg forderte die „Second Suite in F“ von Gustav Holst mit ihren vier Sätzen höchste Konzentration bei den Musikern.

Die Moderation des Programms übernahmen die Musiker im Wechsel selbst, wobei auch wichtige Zwischen-Informationen wie der aktuelle Spielstand des laufenden FC Bayern Spiels nicht fehlen durften. Nicht das märchenhafte Ergebnis, sondern ein eigens erdichtetes Märchen mit Bezug zur Burgruine Karlstein trug eine Jungmusikern als Ansage des Märchenwalzers von Metodej Prajka vor.

Mit dem Rondo Ritmico von Herbert Baumann und der Yellowstone Overture von Joe Grain erklangen in den ehrwürdigen Mauern auch modernere Rhythmen. Zum Ende des ersten Konzertteils wandelte die Stadtkapelle auf den Spuren von Glenn Miller und präsentierte im Big Band-Stil bekannte Klassiker der Swing-Ära.

Nach einer Pause stellten die Nachwuchsmusiker ihre großen Fortschritte mit hör- und sichtbarer Spielfreude unter Beweis. Unter den Dirigentinnen Anna Hauber und Anne Friedl-Henneberger üben die Kinder der Bläserklasse seit knapp zwei Jahren fleißig das gemeinsame Spiel. Die anwesenden Eltern und Freunde konnten stolz den sicher vorgetragenen Melodien lauschen. Durch den Aufstieg von 13 Jugendlichen zu den Erwachsenen im letzten Jahr ist die Jugendkapelle derzeit recht klein besetzt. Der Leiter Christian Aleksic wählte jedoch geschickt Werke, die auch von dem kleinen Ensemble hervorragend interpretiert werden konnten.

Zum Abschluss gab es noch ein Gemeinschaftsstück: alle Musiker, Jung und Alt, nahmen auf den Stühlen rund um die Feuerstelle im Ruinenhof Platz und spielten die Sternpolka unter der Leitung von Stefan Henneberger.

Besonders dankbar waren viele Besucher den Stadtwerken für die Bereitstellung des Shuttle-Dienstes auch nach Veranstaltungsende. Die Veranstalter freuten sich über die spontanen Helfer aus den Zuhörerreihen, die nach dem Abbau anpackten und Material ins Tal brachten. So konnten die Musiker noch die Abendstimmung beim gemütlichen Beisammensein auf der Ruine genießen.

Leider gibt es auch eine weniger gute Nachricht vom Konzertende: Der dunkelblaue Ford SMax einer Konzertbesucherin wurde vorne rechts am Kotflügel zerkratzt. Der Sachschaden beträgt ca. 600 EUR und der Verursacher hinterließ keine Nachricht. Das Auto war direkt am Aufgang zur Ruine neben Fahrrädern geparkt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle Bad Reichenhall zu melden.

 

Danke an Judith fürs Fotografieren:

Druckversion Druckversion | Sitemap
Impressum Datenschutz © Stadtkapelle Bad Reichenhall e.V.